Viele Menschen, die an Trich leiden, fühlen sich von ihrer Umwelt oft unverstanden und einsam. Möglicherweise hat man Angehörige und Freunde, die versuchen, Trich zu verstehen, doch wirklich verstanden fühlt man sich nur von Menschen, die ebenfalls von dieser Krankheit betroffen sind. Denn nur diese können nachvollziehen, wie es wirklich ist, wenn man die Kontrolle über sich selber verliert und sich die Haare ausreisst. Oft sind kahle Stellen die Folge dieses Verhaltens und man schämt und isoliert sich, was zu Depressionen führen kann. Ausserdem haben viele Betroffene das Gefühl, die einzigen mit dieser Krankheit zu sein.
Die Selbsthilfegruppe bietet einen Ort, an dem man Kontakte zu anderen Betroffenen knüpfen, sich über Trich austauschen und Unterstützung finden kann. Wir treffen uns einmal im Monat in Zürich und besprechen Themen, die uns im Zusammenhang mit Trich beschäftigen. Die Selbsthilfegruppe ersetzt aber keine Therapie und bietet keine Patenrezepte an, sie ermöglicht dagegen in Gesprächen mit anderen das eigene Problem klarer zu erkennen, es in einem anderen Licht zu sehen und einen eigenen Weg zur Bewältigung zu finden. Damit ihr euch besser vorstellen könnt, was wir in der Selbsthilfegruppe für Themen besprechen, habe ich ein paar aufgeschrieben:
[]Selbstvertrauen, Selbstfindung
Verhaltenstherapie
Ernährung, John Kender Diät
Strategien die helfen, dem Drang zu widerstehen
Typische "Reisssituationen"
Gefühle/Gedanken die während des Reissens auftreten
Wie sage ich meiner Familie, dass ich Trich habe und wie geht sie damit um?
Trich als Ursache von körperlichen Beschwerden
Wer Interesse hat, an den Treffen der Selbsthilfegruppe in Zürich teilzunehmen, kann sich bei der „Offenen Tür Zürich“ oder direkt bei der „Webmasterin“ Madeleine (webmaster@trichotillomanie.ch) melden.