Wie zeigt sich

Trichotillomanie

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Was ist Trichotillomanie?

Bei der Trichotillomanie (TTM) auch Trich genannt, handelt es sich um den unbeherrschbaren Zwang, sich andauernd die (nachwachsenden) Haare ausreissen zu müssen. Hierbei kann es sich um Kopfhaare, Augenbrauen, Wimpern aber auch alle anderen Körperhaare handeln.
Das Resultat sind kahle Stellen und in der Regel unterschiedlich kurzes wie auch langes Haar.

Die Bezeichnung setzt sich aus drei Worten zusammen, Trich stammt vom griechischen "thrix" (Haar) an, Tillo von "tillein" (rupfen) und die Manie stammt von "mania" ab, der Raserei.

TTM tritt vor allem in der Pubertät bei Jugendlichen ab dem 11. oder 12. Lebensjahr auf. Es sind die Mädchen wie auch die Jungen gleich betroffen. Auch Erwachsene können eine Trichotillomanie entwickeln, die ebenfalls bei Männern, jedoch mehrheitlich bei Frauen vorkommt. Oft ist eine  Schmerzunempfindlichkeit beim Ausreissen der Haare vorhanden.
 
Das Problem des zwanghaften Ausreissens der Körperhaare wird von den Betroffenen meistens aus Scham verschwiegen, so haben wir Klientinnen helfen dürfen, welche Ihr Problem seit mehr als zwanzig Jahren vor Ihrem Partner erfolgreich versteckt hatten.

Oft leiden Betroffene und denken, sie seien mit ihrem Problem alleine - doch viele andere Menschen auf dem Globus sind ebenfalls betroffen!

Viele Betroffene verstecken den Zwang soweit wie möglich - sie tragen KopftücherHaarteile oder sogar ganze Perücken.
Der Leidensweg ist oft beinahe unerträglich - viele Klienten denken, sie seien nicht normal, weil sie mit Willenskraft den Drang nicht unterdrücken können. Das direkte Umfeld denkt oft, man müsse doch nur einfach damit aufhören - wenn es so einfach wäre!

Nach dem Ausreissen werden die Haare oft mitsamt den Haarwurzeln genauestens untersucht; manche Betroffene verspüren sogar den Zwang, die Haare zu kauen und anschliessend zu schlucken. Wenn dazu noch die eigenen Haare konsumiert werden, spricht man bei dieser Zwangshandlung von der Trichophagie.

Perrücken für Trichotillomanie Betroffene

Einige Klientinnen empfinden das Haarzupfen als angenehm, weil es einem inneren Gefühl der Leere, schlussendlich Abhilfe verschafft. Die Mehrheit der unter der Trichotillomanie leidenden Personen ist sich aber, im Unterschied zu anderen Formen von Zwangsstörungen, ihrer Handlungen gar nicht bewusst.

Oft passiert das Ausreissen der Haare während der Lektüre eines Buches, dem Fernsehen oder sogar während des Autofahrens, also in eigentlich sehr entspannten Zuständen. Da der Automatismus meist unbewusst startet, wird das Reissen der Haare oftmals erst nach einer Weile bemerkt.

Geschätzte Betroffene im deutschsprachigen Raum

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Schweiz
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Deutschland
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Österreich
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